Hilfe zur Selbsthilfe

Viele rumänische Familien schicken ihre Kinder nicht in den Kindergarten, weil sie die Gebühren nicht finanzieren können. Gerade arme Kinder benötigen diese Förderung jedoch besonders, da sie zu Hause nur wenig Anregungen und Lernanstösse erhalten. Oft sind die Kinder sich selbst überlassen, leben in ärmlichen, unbeheizten Behausungen und haben kaum Spielzeug. Die Mütter arbeiten in der Regel um die Familie über die Runden zu bringen.

Im letzten Kindergartenjahr werden die Kinder auf die Schule vorbereitet und eignen sich bereits einfache Kenntnisse im Lesen und Rechnen an. Kinder aus armen Verhältnissen, die die Kosten nicht aufbringen können, sind im Nachteil.
Das war der Grund, weshalb wir mit dem Projekt Kindergarten starteten.

Im Moment werden 115 Kinder kostenlos betreut und gefördert. Sie erhalten täglich eine gesunde, warme Mahlzeit.

Die Kindergärtnerinnen sind alle bekennende Christen. Neben dem Basteln, Spielen und Lernen hören die Kinder auch biblische Geschichten und lernen dadurch Gott kennen, der sie liebt. Es ist uns wichtig, die uns anvertrauten Kinder zu lehren andere Menschen zu achten und sich so zu verhalten, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist.

In Rumänien leben mehr als zwei Millionen Roma. Nur etwa siebzehn Prozent der Roma-Kinder besuchen einen Kindergarten. Sie werden ausgegrenzt und diskriminiert. In unserem Kindergarten sind sie willkommen und angenommen.