Hilfe zur Selbsthilfe

Als nach dem Ende der Diktatur Ceausescus die Bilder von Rumäniens Kinderheimen um die Welt gingen war das Entsetzen gross. Das unsägliche Leiden dieser Kinder rüttelte auf. Nun sind diese traumatisierten Waisen erwachsen geworden. Aber ihre Not bleibt: Verlassen und verloren leben sie in einer Gesellschaft die sie nicht haben will. Mit dem 18. Lebensjahr ist das Heimleben vorbei. Die Waisen werden ohne Ausbildung, ohne Geld und Zukunftsperspektive auf die Strasse gestellt.
Der rumänische Staat hat kein Hilfsprojekt für solche Fälle.
Durch die traumatische Vergangenheit und mangels einer Zukunftsperspektive landen die meisten auf der Strasse und in der Prostitution.

Dan Vieru und seine Frau Dana, Lehrer an der ethos-Schule, kümmern sich in wöchentlichen Treffs und auch privat seit einigen Jahren um Jugendliche, die auf der Strasse stehen.

Einige ehemalige Heimkinder erhielten bei uns eine geregelte Arbeit und ein Auskommen. Viele von ihnen sind Roma die sonst niemand haben will.