Hilfe zur Selbsthilfe

bsDie christlich-soziale Osthilfe ethos open hands ist aus der missionarisch-sozialen Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden.
Gegründet wurde der gemeinnützige Verein ethos open hands im Frühjahr 2000.

Einige Jahre nach dem Fall Ceausescus 1989, als die Grenzen offen standen, brachte der Schwengeler Verlag unter der Leitung von Bruno Schwengeler die Familienzeitschift ethos auch in rumänischer Sprache heraus. Der Hunger nach geistlicher Literatur in den Ostländern war gross.

Als Bruno Schwengeler das erste Mal nach Rumänien reiste, wurde er hautnah mit Nöten konfrontiert, die ihn im Tiefsten erschütterten. Das Elend der Menschen trieb ihn zum Handeln. Einige gläubige rumänische Geschwister hatten bereits einen Kindergarten für Kinder aus armen Familien eröffnet, aber es fehlte an allem. Mit Geldern aus seiner Firma versuchte er zu helfen.
Die uns damals anvertrauten Kinder bekamen täglich warme Mahlzeiten und wurden mit Kleidern eingedeckt. Ein Bus für den Transport der Kleinen musste angeschafft werden. Ausserdem rollten nun Monat für Monat Hilfstransporte von der Schweiz nach Craiova.

Es waren nicht nur die Kinder, sondern auch alte und kranke Menschen, deren Not Bruno Schwengeler ins Herz schnitt.
Ihm wurde klar: Es genügte nicht, die Armen zu speisen und zu kleiden. Hilfe musste zur Selbsthilfe werden. Die Arbeitslosigkeit war sehr hoch. Ausbildung und Arbeit, das war die Herausforderung.
Mittlerweile waren die monatlichen Kosten so gestiegen, dass das nötige Geld für die Hilfsprojekte nicht mehr aus der eigenen Firma aufgebracht werden konnte. So wurde im Mai 2000 die Stiftung ethos open hands gegründet. Ein erster Hilferuf in Form einer kleinen Informationsbroschüre wurde an die damaligen Leser der Zeitschriften ethos und factum gesandt. Es fanden sich Spender in der Schweiz, Österreich und Deutschland, die das Anliegen, den Ärmsten in Rumänien zu helfen, mittrugen – und es immer noch tun.