Ausbildung

Ausbildung

Unsere Schulen geben den Kindern eine solide Basis für die Zukunft. Neben der reinen Wissensvermittlung erhalten sie aber auch biblischen Unterricht und damit Antworten auf die grundlegenden Fragen des Lebens. Das eröffnet den Kindern neue Perspektiven im eigenen Land. Unter der Leitung von Fachleuten aus der Schweiz, Deutschland und Österreich bieten wir zudem Ausbildung in den Bereichen Häuserbau, Schreinerei, Landwirtschaft und IT.

Soziales

Soziales

Auch viele Jahre nach dem Sturz Ceausescus ist die Armut im Südwesten von Rumänien immer noch gross. Das fordert von unserem Glauben praktische Konsequenzen in einer vielfältigen sozialen Arbeit: Altersheim, Essen auf Rädern, Grossküche, Hilfe für Kranke, Behinderte und Waisen, Unterstützung von ehemaligen Strassen- und Heimkindern, sowie Betreuung von Gefangenen.

Glauben & Leben

Glauben & Leben

Unsere Sozialarbeit kann die Lebensumstände eines Menschen verbessern. Erst mit der Veränderung des Denkens wird die Hilfe auch nachhaltig. Gott will das Herz erneuern und die Gesinnung verändern. Nur so kann der Mensch seinen Egoismus überwinden und Eigenverantwortung lernen. Wir sind überzeugt, dass die Botschaft des Evangeliums die beste Voraussetzung für ein sinnvolles Leben ist.

Produktion

Produktion

In Landwirtschaft und Bäckerei produzieren wir Obst, Gemüse und Backwaren für die Sozialarbeit, den Eigenbedarf und den Kiosk-Verkauf. Baufirma und Schreinerei haben bis heute 27 Einfamilienhäuser, das Schulhaus und das Altersheim gebaut. Modern eingerichtete Grossküchen bereiten täglich viele Mahlzeiten für Kindergarten, Schule und Sozialdienst zu. Viele Rumänen finden Arbeit und erlangen dadurch handwerkliche Fähigkeiten.

Spenden

Konto Schweiz

Post Finance
IBAN CH68 0900 0000 9074 0918 7
BIC POFICHBEXXX

Konto Deutschland

Postbank München
IBAN DE42 7001 0080 0271 5228 06
BIC PBNKDEFF

Konto Österreich

Raiffeisenbank Wolfurt-Schwarzach
IBAN AT75 3748 2000 0005 2803
BIC RVVGAT2B482

 

Erbschaften und Legate

Wir freuen uns sehr, dass ethos open hands immer wieder mit Erbschaften oder Legaten beschenkt wird! Viele Menschen möchten nicht nur ihre Angehörigen versorgt wissen, sondern auch ein Hilfswerk berücksichtigen. Mit einem Testament helfen Sie über Ihr Leben hinaus. Ein Testament oder ein Erbvertrag regelt die wichtigsten Dinge rund um den Nachlass und schafft zu Lebzeiten klare Verhältnisse. Sie stellen sicher, dass Ihr letzter Wille respektiert wird, und schenken den Hinterbliebenen die Gewissheit, im Sinne des Verstorbenen zu handeln. So können Sie ganz unabhängig von Ihrer finanziellen Situation im Rahmen der gesetzlichen Regelungen bestimmen, was mit Ihrem Vermögen geschehen soll. Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Steuerbefreiung Schweiz

ethos open hands ist ein in der Schweiz anerkanntes Hilfswerk und somit im Inland steuerbefreit.

Steuerbefreiung Deutschland/Österreich

Vor allem aus Kostengründen hat ethos open hands in Deutschland und Österreich keine eigenständigen Vereine mit eigener Buchhaltung. Das ist aber Voraussetzung für eine Steuerbefreiung in diesen Ländern. Es gibt jedoch trotzdem viele Steuerämter im Ausland, die unsere Arbeit anerkennen und die entsprechenden Abzüge gelten lassen. Unsere nicht kommerzielle, gemeinnützige Sozialarbeit in Rumänien ist deutlich ersichtlich.

 

News

Thema des diesjährigen Sommerclubs  war: «Run the race». [...]
Der diesjährige Sommerclub für Schüler und Kindergärtler fand von Ende Juni bis Juli 2019 während drei Wochen statt.  < [...]
Auf unserer Sozialtour begegnen wir immer wieder Kindern, die keine Schule besuchen können oder wollen. [...]

Infobrief

Der kostenlose Infobrief erscheint 3x jährlich und berichtet auf 8 Seiten über aktuelle Geschichten, bestehende und neue Projekte, verschiedene Erfahrungsberichte und Gebetanliegen.

Martin Buber hat uns ein Rezept geschrieben, das ein armes Leben reich und ein kaltes Herz warm zu machen imstande ist: «Wenn einer zu dir kommt und von dir Hilfe fordert, dann ist es nicht an dir, ihm mit frommem Munde zu empfehlen: ‹Habe Vertrauen und wirf deine Not auf Gott›, sondern dann sollst du handeln, als wäre da kein Gott, sondern auf der ganzen Welt nur einer, der diesem Menschen helfen kann, du allein.»
Yvonne Schwengeler, Gründerin von ethos open hands

Arbeitsfelder

 

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Ausbildung

Nach Abschluss des Kindergartens sollten die Kleinen auch eine gute Schulbildung erhalten – die Notwendigkeit einer ethos-Schule war offensichtlich. Bis Sommer 2010 waren die Schüler in einem alten Holzpavillon untergebracht. Seit Herbst 2010 steht das neue Schulgebäude.

Nahezu 300 Kinder werden in 17 Klassen von christlichen Lehrkräften unterrichtet. Kinder aus sozial schwachen Familien aus allen regionalen Volksgruppen werden aufgenommen. Neben kostenlosem Unterricht erhalten die Kinder auch eine warme Mahlzeit und Aufgabenhilfe.

Die Roma – ein ungeliebtes Volk

Die Mehrheit der Roma-Eltern sind Analphabeten; zwei Drittel leben unter dem Existenzminimum von 100 Euro monatlich. Sie leben in Ghettos am Rand der Gesellschaft ohne fliessendes Wasser und Strom. Geld für Bücher oder den Schulbus ist nicht vorhanden.

In der staatlichen Schule werden die Roma-Kinder häufig von Mitschülern und Lehrern diskriminiert und weniger gefördert. Die Konsequenz davon ist, dass ein Drittel der Schüler nach sechs Schuljahren nicht richtig lesen und schreiben kann. Besonders schlecht steht es um die Roma-Mädchen. Weil sie sich um ihre kleineren Geschwister kümmern müssen, fehlen sie immer wieder in der Schule. Andere brechen die Schule ganz ab, weil sie früh verheiratet werden.

An der ethos-Schule sind alle Kinder ohne Unterschied willkommen und erhalten die gleichen Chancen!

Viele rumänische Familien können sich den Kindergarten schlicht nicht leisten. Gerade arme Kinder benötigen diese Förderung jedoch besonders, da sie zu Hause nur wenig Anregungen und Lernanstösse erhalten. Oft sind die Kinder sich selbst überlassen, leben in ärmlichen, unbeheizten Behausungen und haben kaum Spielzeug. Die Eltern müssen arbeiten, um die Familie über die Runden zu bringen. Diese Situation hat uns motiviert, das Projekt Kindergarten zu starten.

Inzwischen werden über 100 Kinder kostenlos betreut und gefördert. Sie erhalten täglich eine gesunde, warme Mahlzeit.

Die Kindergärtnerinnen sind bekennende Christen. Nebst Basteln, Spielen und Lernen hören die Kinder auch biblische Geschichten und lernen dadurch Gott kennen, der sie liebt. Es ist uns wichtig, die uns anvertrauten Kinder zu lehren, andere Menschen zu achten und sich so zu verhalten, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist.

In Rumänien leben mehr als zwei Millionen Roma. Nur etwa siebzehn Prozent der Roma-Kinder besuchen einen Kindergarten. Sie werden ausgegrenzt und diskriminiert. In unserem Kindergarten sind sie willkommen und angenommen.

 

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Glauben & Leben

Sie sind alt, behindert, einsam und verlassen. Ein Grossteil der über vierhundert Bewohner des städtischen Alters- und Behindertenheims in Craiova hat ein schweres Los. Es fehlt an allem – vor allem aber an Liebe und Wertschätzung.

Seit vielen Jahren kümmern sich Marin Mirauta und sein Team in vielfältiger Weise um diese Menschen.
Die Besuche sind Lichtblicke im trostlosen Alltag. Und immer wieder geschieht das Wunder, dass alte verkrustete Herzen aufbrechen und sich für die Liebe Gottes öffnen. Schuld wird abgelegt und vergeben. Friede zieht ins Herz ein.

Das sind für unsere Mitarbeiter, die diesen Dienst mit Hingabe tun, Glücksmomente.

Ein zentrales Anliegen ist auch der Gemeindebau. Seit vielen Jahren versammelt sich die ethos-Gemeinde am Sonntag zu Gottesdiensten und unter der Woche zu Bibelstunden.

Seit etwa einem Jahr unterstützt uns das Ehepaar Manfred und Inge Metzger aus Deutschland, indem sie willige Gemeindeglieder in verschiedenen Bereichen begleiten und schulen. In den nächsten Monaten sollte sich zeigen, wer in Hinsicht auf Gesinnung, Charakter und Begabung für Leitungsaufgaben eingesetzt werden kann.

Eine Bibelausstellung in Craiova und ein Moldawien-Hilfstransport sind aktuell zwei Projekte, die der ethos-Gemeinde Anstoss sein sollen, „über den Tellerrand“ hinauszusehen. Auch eine vermehrte Beteiligung der Gemeindeglieder in der Sozialarbeit wird angestrebt. Wir freuen uns, dass bereits jetzt etliche Jugendliche bei den Ärmsten der Armen ganz praktisch mithelfen, wenn Not am Mann ist.

Mittwochtreff
Am Mittwochabend trifft sich eine Gruppe von Mädchen – alles ehemalige Heimkinder - mit Dana Vieru, Carmen Hord und weiteren Helferinnen.

Junge Frauen, die tagtäglich Verachtung, Ausgrenzung und Ungerechtigkeit erleben. Sie haben in ihrem Leben schon entsetzliches Elend, Not und Gewalt erfahren.

Der Abend ist eine wöchentliche Oase in den persönlichen Lebenswüsten, den unbarmherzigen Umständen. Singen, von Jesus hören, beten, basteln, kochen, gemeinsam essen, weinen, lachen, zuhören – bevor es wieder in die unwirtliche Realität hinausgeht.

Jugendgruppe
Jeden Freitagabend findet die Jugendgruppe in den Räumlichkeiten der ethos-Gemeinde statt. Dan und Dana Vieru mit ihrem Team versuchen auch hier, die frohe Botschaft des Evangeliums weiterzutragen. Die Aussage eines jungen Mannes, der in jungen Jahren auf schrecklichste Weise körperlich missbraucht wurde, stimmt hoffnungsvoll: „Wenn wir Gott in unserem Leben haben, sind wir nie allein.“ Das Evangelium hat auch heute noch verändernde und heilende Kraft!

Wenn sich Gelegenheiten bieten, laden wir Kinder an verschiedenen Standpunkten zu Kinderstunden ein. So auch in Podari, wo sich jeweils etwa 70 Kinder (hauptsächlich Roma) und etwa 20 Väter oder Mütter versammeln, um biblische Geschichten zu hören, gemeinsam zu singen und zu beten.

Es liegt uns sehr am Herzen, diese Gelegenheiten, das Evangelium weiterzusagen, vermehrt zu nutzen.

Die drei Monate andauernden Sommerferien sind für Kinder, die der sengenden Hitze in Craiova nicht entfliehen können, wenig erfreulich. Die meisten Eltern arbeiten und können sich nicht um die Kinder kümmern. Die grosse, staubige Stadt bietet kaum Abwechslung und Spielmöglichkeiten. So hängen viele gelangweilt herum und schlagen die Zeit tot. Als Alternative dazu gründeten Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen der ethos-Schule schon vor Jahren die drei Wochen dauernden Sommerclubs.

Kinder im Alter von 4 bis 15 Jahren dürfen täglich kostenlos an unterschiedlichen Programmen teilnehmen und hören die frohmachende Botschaft von Jesus Christus.

Seit vielen Jahren organisiert das Team um Dan Vieru Kinder- und Teenagercamps in den Bergen. Die Lager sind oft die einzige Möglichkeit, der brütenden Hitze und unproduktiven Langeweile der Stadt zu entkommen. Dan sagt: „Ich bin zutiefst von der Wichtigkeit der Jugend- und Kinderlager überzeugt. Es ist eine intensive Zeit des Zusammenseins, eingebettet in Spiele, Gespräche und die Tischgemeinschaft. Es ist ein besonderes Umfeld, das sich für die Verkündigung des Evangeliums wunderbar eignet.“

Die Wochen stellen jeweils eine grosse Herausforderung für die Leiterteams dar, da viele der Kinder aus sehr schwierigen Verhältnissen stammen und den Leitern manchmal alles abfordern an Einsatz, Kraft und Geduld. Dennoch ist Frucht zu sehen: Kinder, die ihr Leben Christus anvertrauen und an seiner guten Hand weitergehen wollen. Frühere Lagerteilnehmer werden zu Hilfsleitern und besuchen zusammen mit ehemaligen Schulkindern regelmässig die Gemeinden!

 

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Produktion

In Bucovat, einer kleinen Ortschaft ausserhalb Craiovas, befinden sich das Sachspendenlager und unsere Autowerkstatt. Hier wird unser Fuhrpark gewartet.

In unserer kleinen Bäckerei produzieren wir seit vielen Jahren Brot und Gebäck. Total pro Monat: ca. 8-10 Tonnen – ca. 4-5 Tonnen gehen in die Sozialarbeit. Im Moment umfasst das Team 6 Leute. Sie sind ein wichtiger Pfeiler unserer Arbeit. Wir hoffen, dass wir die Pläne zur Vergrösserung der Bäckerei bald realisieren können.

Gleich zu Beginn unserer Hilfsaktionen in Rumänien stellten wir fest, dass vor allem die Familienväter unter der gravierenden Arbeitslosigkeit litten. Damit waren vor allem zwei Dinge wichtig: Arbeit und Ausbildung.
Im Sinne des Ziels „Hilfe zur Selbsthilfe“ gründeten wir eine Baufirma. Wir begannen mit dem Bau der ersten Häuser und bildeten gleichzeitig die Mitarbeiter unter der Anleitung von Fachleuten aus der Schweiz, Deutschland und Österreich aus. In der Zwischenzeit wurden 27 Einfamilienhäuser, ein Schulhaus, das Altersheim und ein Ärztehaus gebaut.

Unser Bauteam ist in der Lage, Häuser und Grossbauten günstig, effizient und in einwandfreier Qualität zu erstellen.

Im September 2018 konnte nach langer Planung und Überwindung vieler Hindernisse endlich mit dem Bau des neuen Kindergartens begonnen werden – in unmittelbarer Nähe der Schule, der Einfamilienhaus-Siedlung und des Altersheims.

Unser kleines IT-Team unterstützt die verschiedenen Arbeits-Bereiche mit den erforderlichen Informatik-Dienstleistungen.

Für die Verwaltung und Planung wird ein ERP-System eingesetzt, das für unsere Bedürfnisse angepasst und erweitert werden kann. Mit Photoshop und Indesign werden Newsletter und Vorlagen für Druckausgaben erstellt.

Und selbstverständlich hilft das Team den Mitarbeitern gerne bei allen Fragen und Problemen rund um Computer und Informatik.

Seit einigen Jahren betreiben wir am Eingang der ethos-Zentrale in der Stadt einen Kiosk. Ziel ist in erster Linie, Kontakte zu den Einheimischen zu knüpfen.

Unsere Mitarbeiterinnen verkaufen frisches Brot, Gebäck, selbst gemachten Fleischkäse, St. Galler Bratwürste und Apfelmost. Das Brot ist bei den Leuten sehr beliebt. Ausserdem bieten wir saisonales Gemüse und Früchte aus unserer Landwirtschaft an.

Mit den Einnahmen können wir einen Teil der Unkosten für den kostenlosen Mahlzeitendienst decken.

Apfelplantage
2003 konnten wir in Ungureni, einem Dorf ca. zwölf Kilometer ausserhalb von Craiova, für sehr wenig Geld Land und ein halb verfallenes Bauernhaus erwerben. Das Haus wurde von uns instandgesetzt, so dass es wieder nutzbar ist.

Gleichzeitig pflanzten wir auf dem Areal ca. 14’000 Obstbäume, hauptsächlich Äpfel.

Gemüseanbau
In unseren Gewächshäusern und auf dem Ackerland bauen wir Gemüse vor allem für die Selbstversorgung und zum Teil den Verkauf an. Angepflanzt werden u.a. Weizen, Mais, Kartoffeln, Zwiebeln, Bohnen, Knoblauch, Weisskohl, Lauch, Tomaten, Paprika, Auberginen und Salate.

In der gut eingerichteten Schreinerei wurden in der Vergangenheit verschiedenste Produkte für die Einfamilienhäuser, die Schule und das Altersheim hergestellt. Der nächste Grossauftrag wird der Neubau des Kindergartens sein.

Unser Team produziert die verschiedensten Holzarbeiten: Schlafzimmermöbel, Schränke, Pulte, Bücherregale, Türen, Fenster, Bienenkästen und vieles mehr.

Auch kleine Aufträge in der Stadt werden ausgeführt, zum Beispiel das Verlegen von Holzböden oder das Erstellen von Treppen.

 

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Soziales

Bei ihrem Besuch im Städtischen Altersheim in Craiova vor vielen Jahren war Yvonne Schwengeler erschüttert. Alte, behinderte und kranke Menschen, die die letzten Jahre ihres Lebens dahinvegetierten: Verlassen, frierend, manchmal ohne ausreichende Nahrung, Kleidung und Medikamente. Fortan liess es sie nicht mehr los, in Craiova ein Zeichen der Liebe für diese Menschen zu setzen. Die Gedanken und Pläne für ein Altersheim wurden immer konkreter, trotz der zu erwartenden hohen Kosten für Bau, Betrieb und Unterhalt. Mit grosser Freude wurde im Oktober 2014 das «Haus des Trostes» eröffnet und wir betreuen inzwischen 20 Bewohnerinnen und Bewohner.

Auf ihren regelmässigen Touren in Craiova und Umgebung versorgen Stelica und Mariana Onea alte, behinderte oder kranke Menschen mit warmen Mahlzeiten, Brot, Kleider und Sachspenden und bringen so Hoffnung in das Leben vieler Hoffnungsloser. Welche bitteren Lebensumstände und unbeschreibliche Not sie oft antreffen, ist schwer vorstellbar.

Durch unsere Hilfeleistung erhalten viele wenigstens einmal täglich eine ausgewogene, gesunde und warme Mahlzeit. Oft erreichen uns die Anfragen von den Sozialbehörden der Stadt. Sofern nötig, übernimmt die Stiftung da und dort die Kosten für Medikamente, einen Arztbesuch oder eine Operation.

Während vieler Jahre besuchten wir in regelmässigen Abständen Gefängnisinsassen in Craiova. Seit Mai 2016 wurde uns der Zutritt verwehrt. Ausschreitungen in anderen Institutionen des Landes veranlasste die Gefängnisleitung zu diesem Schritt. Wir hoffen, die Arbeit bald wieder aufnehmen zu können.

Ein bewegender Brief eines Insassen aus dem Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses aus der Zeit vor dem Mai 2016:

«Im Januar 2002 wurde ich wegen Mordes und Zerstörung von Eigentum zu einer Haftstrafe von 27 Jahren verurteilt. Ein Feuer zerstörte das Haus meiner Mutter, sie erlag eine Woche später ihren schweren Verletzungen. Ich wurde beschuldigt, das Feuer absichtlich gelegt zu haben, was jedoch nicht der Fall ist. Nachdem ich ins Gefängnis kam, verliess mich meine Frau. Ich habe zwei Töchter. Hier allerdings habe ich niemanden. Seit 2012 werde ich von Costica Safta von der ethos-Stiftung besucht. Ich wusste von Ferne ein wenig über Gott, aber hier im Gefängnis lernte ich Jesus als meinen Herrn und Retter kennen. Ich bin eine neue Kreatur geworden. Ich habe keinen Eintrag in meinem “Schuldenregister” und darf Besuch empfangen. Ich danke Gott für alles, was Sie für mich getan haben.»

In den beiden Grossküchen in der Zentrale Paltinis und der ethos-Schule produzieren wir wöchentlich ca. 3000 Mahlzeiten. Davon werden ca. 1000 Portionen Essen unter den Hilfsbedürftigen verteilt.

Täglich werden Mahlzeiten bei der Suppenküche abgeholt. Viele Menschen sind sehr arm und staatliche Unterstützung gibt es nur wenig. Für manch einen ist es vermutlich die einzige warme Mahlzeit am Tag.

Als nach dem Ende der Diktatur Ceausescus die Bilder von Rumäniens Kinderheimen um die Welt gingen, war das Entsetzen gross. Das unsägliche Leiden dieser Kinder rüttelte auf. Inzwischen sind diese traumatisierten Waisen erwachsen geworden. Aber ihre Not bleibt: Verlassen und verloren leben sie in einer Gesellschaft, die sie nicht haben will. Mit dem 18. Lebensjahr ist das Heimleben vorbei. Die Waisen werden ohne Ausbildung, ohne Geld und Zukunftsperspektive fortgeschickt.

Der rumänische Staat hat kein Hilfsprojekt für solche Fälle und so landen die meisten auf der Strasse und in der Prostitution.

Dan Vieru und seine Frau Dana, Lehrer an der ethos-Schule, kümmern sich in wöchentlichen Treffs und auch privat seit vielen Jahren um solche Jugendliche.

Einige ehemalige Heimkinder erhielten bei uns eine geregelte Arbeit und damit ein Auskommen.

Kleine Schritte in die richtige Richtung sind besser als grosse in die falsche. Fehler gehören zum Lernprozess dazu; die Frage ist, welche Erkenntnis und praktischen Konsequenzen wir daraus ziehen.
Hans-Ueli Nydegger, Leitung und Koordination vor Ort

Wo hilft ethos open hands?

ETHOS OPEN HANDS ...
  • Das Ziel unseres sozialen Engagements in Rumänien soll immer Hilfe zur Selbsthilfe sein. Damit werden Menschen zur Eigenverantwortung, zum Um- und Neudenken durch die Kraft des Evangeliums motiviert.
  • Wir kümmern uns um bedürftige Menschen mit warmen Mahlzeiten, Brot, Medikamenten, Kleidern und allgemeinen Hilfeleistungen. Wir engagieren uns in der schwierigen Sozialisierung ehemaliger Heimkinder.
  • Fast 120 Kinder finden in unserem Kindergarten liebevolle Aufnahme und Betreuung. In der ethos-Schule erhalten über 280 Schüler eine solide schulische Grundbildung und hören dabei auch immer wieder biblische Geschichten.
  • In der Landwirtschaft, der Schreinerei und der Baufirma schaffen wir Arbeitsplätze und bieten Ausbildungsmöglichkeiten für junge Erwachsene.
  • Unser Altersheim bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Oase für ihren Lebensabend.

Geschichte

  1. Revolution
    Januar 1989

    Die rumänische Revolution von 1989 war eine Kette von Demonstrationen, Unruhen und blutigen Kämpfen, die vom 16. bis zum 27. Dezember 1989 in TimișoaraBukarest und anderen rumänischen Städten stattfand. Sie führte zum Sturz und zur Hinrichtung des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu und seiner Frau Elena Ceaușescu und zum Ende des realsozialistischen Systems in Rumänien.

  2. Offene Grenzen
    Januar 1995

    Als Folge davon wurden die Grenzen geöffnet und der Schwengeler Verlag, unter der Leitung von Bruno Schwengeler, brachte die Familienzeitschrift ethos auch in rumänischer Sprache heraus. Der Hunger nach geistlicher Literatur war gross.

  3. Die Not ist gross!
    Januar 1996

    Bei seiner ersten Rumänien-Reise wurde Bruno Schwengeler hautnah mit Nöten konfrontiert, die ihn im Tiefsten erschütterten und zum Handeln trieben. Einige gläubige rumänische Geschwister hatten bereits einen Kindergarten für Kinder aus armen Familien eröffnet, aber es fehlte an allem. Mit Geldern aus seiner Firma versuchte er zu helfen. Die Kinder bekamen täglich warme Mahlzeiten und wurden mit Kleidern versorgt. Ein Bus für den Transport der Kleinen wurde angeschafft. Zudem wurden nun regelmässige Hilfstransporte von der Schweiz nach Craiova organisiert.

  4. Gründung des Vereins «ethos open hands»
    Mai 2000

    Mittlerweile waren die monatlichen Kosten so gestiegen, dass das nötige Geld für die Hilfsprojekte nicht mehr aus dem Schwengeler Verlag aufgebracht werden konnte. So wurde im Mai 2000 der Verein «christlich-soziale Osthilfe ethos open hands» gegründet. Ein erster Hilferuf in Form einer kleinen Informationsbroschüre wurde an die damaligen Leser der Zeitschriften ethos und factum gesandt. Viele treue Spender in der Schweiz, Deutschland und Österreich tragen seither die vielfältigen Projekte in Rumänien mit.

  5. Erster Schulunterricht
    Mai 2000

    Ein ausgedienter Container der Deutschen Post wurde in Craiova wieder aufgebaut, zweckmässig ausgebaut und eingerichtet. Hier wurden die ersten Klassen der neuen ethos-Schule untergebracht. Am 4.9.2000 wurde der Betrieb von vier Klassen mit rund 80-100 Schülern aufgenommen.

  6. Essen auf Rädern
    September 2000

    Beginn «Essen auf Rädern»: Täglich werden Bedürftige, Familien in Not, alte und behinderte Menschen mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

  7. Erwerb des Grundstücks
    Mai 2001

    Erwerb des Grundstücks in Romansti, auf dem in den Folgejahren viele Einfamilienhäuser, die ethos-Schule und das Altersheim gebaut werden sollten.

  8. Kauf der Liegenschaft «Paltinis»
    Oktober 2001

    Kauf der Liegenschaft «Paltinis» im Zentrum der Stadt. Hier werden nach Um- und Ausbau in der Folge Grossküche, Bäckerei, Kindergarten und Büros untergebracht. Es wird zur Zentrale der Arbeit in Rumänien.

  9. Aufbau der Landwirtschaft
    Februar 2003

    In Ungureni, einem Dorf ausserhalb von Craiova, können wir 14 ha Land zu äusserst günstigen Bedingungen für den Aufbau einer Landwirtschaft erwerben. 2200 junge Obstbäume, vor allem verschiedene Apfelsorten, werden gepflanzt. Eine grosse Anzahl weiterer Bäume wird in den Folgejahren dazu kommen.

  10. Bäckerei und Grossküche
    Mai 2003

    Der Umbau der ethos-Zentrale ist weitgehend abgeschlossen. Die Bäckerei und die Grossküche nehmen ihren Betrieb auf. Viele Notleidende können täglich Brot und eine warme Mahlzeit in Empfang nehmen.

  11. Schulhaus Baupläne
    Juni 2003

    Aus dem Kindergarten stossen viele Kinder nach und die Schule müsste unbedingt erweitert werden – auch weiterführende Klassen (4.-8. Klasse) sind notwendig. Erste Pläne für den Bau eines Schulhauses werden erstellt.

  12. Gewächshaus
    Juni 2004

    Wir erhalten ein grosses Gewächshaus aus der Schweiz, das in Ungureni aufgebaut wird und für die Gemüse-Produktion vorgesehen ist. In der Obstplantage wird ein Bewässerungs-System installiert.

  13. Wohnhäuser für Mitarbeiter
    Juni 2004

    Unter fachkundiger Leitung von Paul Kummer entstehen in Romansti erste Wohnhäuser für unsere Mitarbeiter. Als Folge einer Auflösung einer Schreinerei werden uns Werkzeug und Maschinen für 15 Arbeitsplätze geschenkt. Diese Schreinerei wird uns bei allen künftigen Bauvorhaben eine grosse Hilfe sein.

  14. Altersheim Baupläne
    November 2004

    Erste Pläne für ein Alters- und Behindertenheim werden erstellt.

  15. Apfelplantage
    September 2006

    Die erste richtige Ernte aus der Apfelplantage kann eingebracht werden.

  16. Platzmangel
    November 2006

    Da immer wieder Kinder aus Platzmangel nicht an der Schule aufgenommen werden können, wird der Bedarf nach einem neuen Schulhaus immer dringender.

  17. Baubewilligung Schulhaus
    Juni 2007

    Die Baubewilligung für das neue Schulhaus wird erteilt. Dank eines zur Verfügung gestellten Pavillons als Provisorium können wir im Herbst 2007 bereits mit einer 5. Klasse beginnen.

  18. Wohnhäuser in Romansti
    Juni 2007

    Die ersten Mitarbeiter beziehen die neuen Wohnhäuser in Romansti.

  19. Mitarbeiter
    November 2007

    ethos open hands beschäftigt inzwischen über 100 lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

  20. Spatenstich Schulhaus
    März 2008

    Der erste Spatenstich für den Schulhausneubau erfolgt.

  21. Schulhausbau
    Mai 2009

    Der Schulhausbau schreitet zügig voran. Ende Juni 2009 ist der Rohbau abgeschlossen.

  22. Schulhaus Inbetriebnahme
    September 2010

    Das neue Schulhaus wird rechtzeitig zum Semesterbeginn in Betrieb genommen – 14 Schulzimmer, Singsaal, Werkräume, Labor, Bibliothek, Küche und Mensa, Turnhalle und Verwaltung. Die offizielle Einweihung wird am 18. Mai 2011 stattfinden.

  23. Altersheim Baubeginn
    Juni 2012

    Der Baubeginn für das neue Alters- und Behindertenheim erfolgt.

  24. Nydeggers Neueinstieg
    Juni 2014

    Die fortschreitende ALS-Erkrankung von Bruno Schwengeler macht es notwendig, dass Hansueli und Cornelia Nydegger in die Arbeit von ethos open hands einsteigen.

  25. Erste Bewohner im Altersheim
    Oktober 2014

    Die ersten Bewohner ziehen in das neue Alters- und Behindertenheim «Haus des Trostes» ein.

  26. «ethos open hands»-Gründer verstirbt
    November 2014

    Bruno Schwengeler, der Gründer von ethos open hands, wird von seinem Herrn in die ewige Heimat abberufen.

  27. Kindergarten Baupläne
    September 2016

    Nach dem verheerenden Brand in einer Discothek in Bukarest werden die Brandschutz-Bestimmungen in Rumänien massiv verschärft. Die Bewilligung für unser altes Kindergartengebäude wird uns entzogen. Erste Pläne für den Bau eines neuen Kindergartens entstehen.

  28. Schliessung des alten Kindergartens
    Dezember 2016

    Die Schliessung des Kindergartens wird auf Ende Schuljahr 2017 verschoben. Bis zum Bau des neuen Kindergartens wird ein Provisorium in einem Teil des Altersheims bezogen.

  29. Spatenstich Kindergarten
    September 2018

    Nach bisher nicht gekannten behördlichen Hürden, sehr viel Geduld und Nerven, erfolgt endlich der Spatenstich für den neuen Kindergarten.

  30. Kindergartenbau
    Oktober 2018

    Begünstigt durch gute Wetterbedingungen kommen die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten sehr gut voran.

  31. Drei Kindergarten-Blocks wasserdicht
    Dezember 2018

    Drei der vier Blocks des Kindergartens sind montiert und mit einem Welleternit-Dach wasserdicht gemacht. Damit kann über den Winter mit dem Innenausbau begonnen werden.

  32. Bodenplatte letzter Kindergarten-Block
    Januar 2019

    Dank warmen Temperaturen kann Ende Januar die Botenplatte für den letzten Block betoniert werden.

  33. Letzter Block montiert
    Februar 2019

    Nach einem Grosseinsatz der Bautruppe ist auch der vierte Block montiert und wasserdicht.

  34. Inspektion Kindergarten und Schule
    März 2019

    Die periodische behördliche Prüfung von Schule und Kindergarten begeistert die Experten.

  35. Bau-Fortschritt Kindergarten
    Mai 2019

    Die Arbeiten im Innenausbau und der Haustechnik schreiten zügig voran.

Ziele & Werte

ethos open hands:
  • Der Verein ist eine christlich-soziale Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit.
  • Der eigenständige Verein arbeitet nach christlichen Grundsätzen.
  • Basis unseres Schaffens ist das Wort Gottes, die Bibel.
  • Wir wollen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not helfen. Wir wollen schnell, unbürokratisch und direkt eingreifen. Dort, wo es wirkungsvoll, nachhaltig und die Not am grössten ist.
Im Einzelnen bedeutet dies:
  • Ganzheitliche Hilfe an Leib, Seele und Geist
  • Verbreitung des Evangeliums
  • Schulung von Kindern und Erwachsenen
Unsere Missionsarbeit umschließt zwei Bereiche, die sich unserer Meinung nach ergänzen müssen:
  • Die Verkündigung des Evangeliums
    Entgegen der Auffassung vieler sehen wir aufgrund der Bibel die Notwendigkeit beider Bereiche. Die Erlösungsbotschaft (Mission) und tätige Liebe (Entwicklungshilfe) müssen Hand in Hand gehen. Zentrales Anliegen ist es, die Menschen auf ihre Verlorenheit hinzuweisen und ihnen das Heil im Opfer Jesu zu verkünden. Nur das Evangelium von Jesus Christus verändert grundlegend. Der Missionsauftrag, der allen Christen gilt (Matth. 28,18-20), bleibt bis zur Wiederkunft des Herrn bestehen.
  • Sozialarbeit
    «Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiss jedes Joch weg! Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird deine Zunge beschliessen.» (Die Bibel – Jesaja 58,6-8) Der gesegnete Missionar Jonathan Edwards sagte: «Wo gibt es in der ganzen Bibel ein Gebot, das eindrücklicher, kategorischer und dringlicher formuliert ist als das Gebot, den Armen zu geben?»
Der Prozess der Veränderung ist in jeder gelebten Beziehung mit Jesus einzigartig. Nicht immer einfach, aber immer gut. Wir sind zu einem reichen Leben gerufen. Diese frohe Botschaft wollen wir weitertragen.
Cornelia Nydegger, Leitung und Koordination vor Ort

Fragen & Antworten

Bitte beachten Sie unsere Hinweise im Bereich Home/Steuerbefreiung!

Abholungen von Hilfsgütern bieten wir aus Kostengründen leider nicht an. Über eigene Sammelstellen verfügen wir nicht. Wir bitten Sie, uns die guterhaltenen Kleider per Post zu senden oder mit Ihren Hilfsgütern einen Ausflug in die schöne Ostschweiz zu unternehmen. Nach telefonischer Absprache nehmen wir Ihre Gaben, verpackt in Karton-Schachteln (keine Säcke), gerne zu den Bürozeiten entgegen (Mo.–Fr. 8:30–11:30 und 13:30–16:30).

Projektbezogene Zuwendungen sind bisher nicht möglich. Die Spenden werden je nach Bedarf für die vielfältigen Projekte verwendet. Dies erlaubt unseren rumänischen Mitarbeitern, in Notlagen schnell und unbürokratisch zu helfen.

Zurzeit können keine Patenschaften eingegangen werden. Wir wollen alle Kinder gleich behandeln. Mit den eingehenden Spenden werden auch die Schule und der Kindergarten finanziert. Dadurch ermöglichen unsere Spender vielen Kindern, auch Roma-Kindern, den Schulbesuch, wo sie liebevoll betreut und gefördert werden.

Für besondere Anlässe, an denen Sie anstelle von Geschenken an unsere Organisation denken wollen, senden wir Ihnen gerne einige unserer Broschüren zu. Diese informieren Ihre Gäste über die Vielfalt unserer Rumänienarbeit.

Für Todesfall-Spenden, für die wir sehr dankbar sind, beachten Sie bitte die folgenden Punkte. Unser PostFinance-Konto für die Todesanzeige lautet: PC 90-740918-7 (IBAN CH68 0900 0000 9074 0918 7). Bei der Einzahlung sollen die Geber den Vermerk „im Gedenken an…“ anbringen. Wir erstellen dann eine Liste mit allen bei uns eingegangenen Spenden und stellen Ihnen diese zu. Damit sind Sie über den Spendeneingang informiert. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Einzahlungsscheine. Die Spenden verdanken wir mit dem Vermerk „im Gedenken an…“. Falls etwas anderes gewünscht wird, teilen Sie uns dies bitte mit.

Aus Verantwortung den Spendern gegenüber beschränken wir die Organisation auf ein Minimum. In der Schweiz unterhalten wir ein Büro mit einer 50%-Stelle für die Verwaltung (Spenden, allg. Büroarbeiten, Transporte, Zoll, etc.). Hans-Ueli und Cornelia Nydegger sind vollzeitlich für die Leitung und Koordination der Arbeit in Rumänien angestellt.

Im Stundenlohn arbeitet ein Pensionär mit, der für die Hilfstransporte (Abholungen und Beladen der Materialien) zuständig ist. Ein externer pensionierter Mitarbeiter ist für die ganze Baukoordination, Planung und das Bestellen der Baumaterialien etc. zuständig. Auch er bezieht einen kleinen Lohn.

Yvonne Schwengeler leitet das Hilfswerk schon seit Jahren ehrenamtlich.

Dies erlaubt uns, dass weit über 90% eines Spenderfrankens direkt in die Projekte fliessen und den Notleidenden Rumäniens zugutekommen.

Kurzeinsätze sind bei unserer Organisation leider nicht möglich. Da die meisten Interessierten die rumänische Sprache nicht beherrschen, müssten wir die Praktikanten  betreuen, übersetzen und begleiten. Dies ist aus personellen Gründen leider nicht möglich.

Immer wieder arbeiten Volontäre aus der Schweiz, Deutschland oder Österreich für einige Monate in Craiova mit. Dies sind vor allem ausgebildete Fachkräfte (Bauwesen, Landwirtschaft, Pflegepersonal), die unsere rumänischen Mitarbeiter schulen und begleiten. Falls Sie einen längeren Einsatz planen, dürfen Sie sich bei uns melden. Gerne geben wir Ihnen Auskunft und klären ab, ob eine Mitarbeit möglich ist.

Vorstandsmitglieder

Yvonne Schwengeler
Vorstand, Präsidentin
Kurt Frei
Vorstand, Vizepräsident
Johannes Ulrich Nydegger
Leitung und Koordination vor Ort
Cornelia Nydegger
Leitung und Koordination vor Ort
Anita Berger
Vorstand, Administration
Hermann Berger
Vorstand
Robi Hirt
Vorstand
Paul Kummer
Vorstand
Manfred Metzger
Vorstand
Catalin Nastasie
Vorstand
Bianca Straub-Schwengeler
Vorstand
Ruedi Vetsch
Vorstand

Kontakt

Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits!